2014

Das war die SEVEN SUMMITS TOUR SCHRÖCKEN 2014


Das Abenteuer der Superlative lockte heuer 160 Bergbegeisterte aus vier Nationen nach Schröcken. Um 2 Uhr in der Nacht startete die erste Gruppe der Extremwanderer, ausgerüstet mit Stirnlampen und guten Mutes, in Richtung Künzelspitze. Es waren etwa 1200 Höhenmeter bis zum ersten Gipfel zu überwinden. Im Eineinhalb-Stunden-Rhythmus folgten die weiteren Gruppen, bis sich schließlich um sieben Uhr am Morgen - nun schon bei Tageslicht - die Schnellesten auf den Weg machten.

Auch heuer hatte der Wettergott mit den Veranstaltern ein Einsehen. Es regnete erst, als alle Teilnehmer die schwierigen Passagen hinter sich gebracht hatten.

Mehr als 40 Helfer waren des Nachts und den ganzen Tag unterwegs, um die wochenlang vorbereitete Tour zu einem vollen Erfolg zu machen. Es  wurde niemand verletzt, wenngleich einige aufgeben mussten. Die 45 Kilometer Wegstrecke und 5000 Höhenmeter über sieben Berggipfel haben es in sich. Es ist eine selektive Strecke mit leichten Kletterpassagen und wunderbaren Aussichtspunkten. Die Braunarlspitze ist der höchste Punkt der Route.

Hilfe für Kinder mit der Bergtour

Diese Tour ist kein Rennen, sondern hat das Ziel, Bergbegeisterten ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten. Wie oft gibt es denn schon die Möglichkeit, sieben Gipfel an einem Tag zu erklimmen? Die erreichte Zeit steht nicht im Vordergrund.
Mit diesem Event wurde Aufmerksamkeit und nicht zuletzt Geld für ROKPA gesammelt. ROKPA ist eine Hilfsorganisation, die ihren Sitz in Schröcken hat und eine Reihe von Hilfsprojekten in der Himalayaregion durchführt. Mehr als 10.000 Kinder werden derzeit betreut. Sie erhalten eine Schulausbildung und damit bessere Chancen für ihr künftiges Leben. Bei der SEVEN SUMMITS TOUR SCHRÖCKEN 2014 konnten knapp 8.000 Euro für ROKPA gesammelt werden.

Besonderes Erlebnis für die Teilnehmer

Für die Teilnehmer ist diese Tour ein besonderes Erlebnis, wie viele Rückmeldungen zeigen. Björn Bechtel schrieb per Email: "Deshalb möchte ich Dir und Deinem Team auf diesem Weg großes Lob aussprechen. Perfekte Organisation, tolle Veranstaltung und ein super Erlebnis für uns Teilnehmer. Faszinierend, mit welcher Freude alle Helfer trotz des nicht perfekten Wetters mitgewirkt haben. An jedem Gipfel wurden wir nett von den Bergrettern empfangen, bei Albrecht auf der Braunarl gab’s sogar ‚a Schnäpsle‘. Der Empfang im Ziel, ein Hammer!"

Jeder, der das Ziel erreicht, wurde vom Publikum mit reichlich Applaus begeistert empfangen. Danach wurde das obligatorische „g´schafft-Foto“ gemacht und eine Urkunde übergeben. Auch 2014 war die Ausfallsrate mit 16 Teilnehmern gering.  Bereits um 14 Uhr wurde das erste Mal die Zielglocke geläutet. 8 Stunden später, um 22 Uhr, erreichte der letzte Kämpfer das Zielzelt, und es wurde ein Feuerwerk gezündet. Der jüngste Teilnehmer war mit 16 Jahren Paul Schwarzmann aus Schröcken und der älteste mit 63 Jahren Walter Sutterlüti. Anselm Herold vollbrachte eine besondere Leistung, denn er wanderte vom Butzensee bis in Ziel barfuß über drei Berggipfel!


Anmeldung der Teilnehmer
Beste Stimmung, Michelle und Matthias

Briefing von Jürgen Strolz

vor dem Start
zunächst geht es einmal bergab
hinein in die dunkle Nacht

Reini, Roland und der Bürgermeister von Schröcken Herbert am Gipfel
Am Mohnenfluhsattel
Barfuss am Weg zur Höferspitze
der letzte Anstieg ins Ziel

g´schafft
g´schafft

g´schafft
Feuerwerk


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